Inhaberin: Marina Meilinger
Haus Meilinger war für unsere Familie immer etwas ganz Besonderes. Ich bin am liebsten immer dort, wirklich immer. Als Kind war mir Haus Meilinger mehr Zuhause als unser Haus in Essen, weil es einfach behaglicher war. Obertauern war die viel schönere Gegend. Fast alle meine guten Freunde waren mindestens einmal im Haus Meilinger..
In den Jahren vor den Skiliften...
als Skifahren noch bedeutete, einen ganzen Tag durch frischen, tiefen Schnee zu ziehen: Marina Meilinger hatte eine zauberhafte Kindheit in Obertauern – ein Spielplatz voller Abenteuer, mit Langlaufen, Schwimmen in klaren Bergseen und Wanderungen über sonnige Almwiesen bis zu den Gipfeln. Schon früh teilte sie die Leidenschaft ihres Vaters in diesen Bergen ein eigenes Familienferienhaus zu bauen. Dass Franz Meilingers Vision Wirklichkeit wurde, zeugt von großer Beharrlichkeit und Entschlossenheit. Der Bergpionier wuchs in ärmlichen Verhältnissen in Bischofshofen auf, 40 km nordwestlich von Obertauern, und schuf im Laufe seines Lebens ein bemerkenswertes Vermächtnis.Ein einfacher Traum
20 Jahre lang wünschten sich die Eltern von Marina und Eva Meilinger eine kleine Holzhütte in Obertauern. Franz, 20, und Gisela, 18, verliebten sich 1938 in das Salzburger Land. 1950 kam ihr erstes Kind, Marina, zur Welt. Ab 1953 war Obertauern der Ort, an dem die Familie Meilinger ihre Winter- und Sommerferien verbrachte.Eine klare Lösung...
fand Franz Meilinger an dem Tag, an dem man ihm sagte, alle Almhütten in Obertauern seien ausgebucht. Es war Zeit, sich hier ein eigenes Haus zu bauen. Seiner Frau versicherte er, das Geld werde er schon irgendwie auftreiben. Dass aus ihrem Traum einmal ein Erbe für ihre Nachkommen und ein Zuhause für Reisende aus aller Welt werden würde, hätten sich beide nicht vorstellen können.Vor Haus Meilinger
übernachtete die Familie Meilinger in den Hütten des Österreichischen Alpenvereins – etwa im Seekarhaus oder in der Vindobonahütte –, die damals sehr einfach waren. Kein Radio, kein Telefon. Die Gäste bekamen ein Bett, Wasser mit Zitrone und Sirup und ein Abendessen am warmen Feuer. Manchmal griff jemand zur Gitarre, andere lasen ein Buch.Jedes Weihnachten...
und jedes Ostern erlebte die Familie Meilinger – mit der jungen Marina und ihrer Schwester Eva – ihre eigenen Skiabenteuer rund um Obertauern. Mit den eigenen Skiern präparierte die Familie eine kleine Piste an einem Hügel bei der alten Alpenvereinshütte Seekarhaus. Dort brachten die Eltern ihren Töchtern das Skifahren bei.Ein typischer Tag...
begann mit einem Aufstieg mit Fellen auf den Skiern zum Seekareck – mehr als 400 Höhenmeter durch tiefen, weichen Schnee. Die Abfahrt zurück zur Hütte war eine echte Herausforderung, besonders als Marina erst sechs Jahre alt war: den eigenen Weg finden, Löcher und andere Gefahren umfahren und vor Sonnenuntergang rechtzeitig zum Abendessen zu Hause sein.Die ersten Skikurse...
begannen in Obertauern – noch ganz ohne technische Hilfsmittel. Der Skilehrer stellte die Schüler Ski an Ski am Fuß des Hügels auf und ließ sie auf Kommando gemeinsam, Schritt für Schritt, hinaufsteigen, um die Piste zu präparieren. Das war dann das Übungsgelände für den Tag.Ein stolzer Bergsteiger...
Für Franz Meilinger war das traditionelle Skifahren in seiner reinsten Form das Richtige. Als die ersten Skilifte gebaut wurden, weigerte er sich, sie zu benutzen: Für ihn waren Lifte überflüssig, solange er selbst hinaufgehen konnte.Das Grundstück wurde gekauft...
und die ersten Baupläne für Haus Meilinger gezeichnet. Die Familie verbrachte ihre Ferien weiter in Obertauern und blickte gespannt nach vorn. Marina schaufelte gerade mit ihrem Vater vor der gemieteten Unterkunft Schnee, als er sagte, wie schön es wäre, das bald vor dem eigenen Ferienhaus zu tun. „Ich sagte zu ihm: ‚Ja!! Das wäre schön!‘ Die Idee hat mir wirklich gefallen“, erzählt Marina lachend.Haus Meilinger, gegründet 1964
„Am Anfang waren wir sehr stolz, weil es etwas ganz Besonderes war“, erzählt Marina. „Nicht viele hatten damals ein Ferienhaus wie unseres. Meine Mutter hat deshalb kaum jemandem davon erzählt – und wenn, dann sagte sie höchstens: ‚Ach, wir haben da so eine kleine Hütte.‘“ Als junge Erwachsene wurden Marina und Eva beide Skilehrerinnen.Die Familie Meilinger...
wächst weiter. Große Familientreffen zu besonderen Anlässen gehören dazu – und das Teilen der Apartments mit Gästen und Freunden aus aller Welt. Die neuen Generationen profitieren noch heute von jenem Tag, an dem ein Meilinger mit seiner Familie vor den überfüllten Alpenvereinshütten in Obertauern abgewiesen wurde – und sich vornahm, ein eigenes Haus zu bauen.Mein Großvater...
war ein beeindruckender Mensch mit Pioniergeist. Er hatte einen starken, zähen, pragmatischen Charakter und war bereit, in harten Zeiten mutige Risiken einzugehen – die sich am Ende auszahlten.Marina...
hatte den Weitblick, lange vor allen anderen in der Familie zu erkennen, welche Vorteile es hätte, das Ferienhaus 2006 zu komfortablen Apartments auszubauen. Heute bietet Haus Meilinger der wachsenden Familie Platz und empfängt Gäste aus aller Welt. Die Apartments sind gut durchdacht, immer sauber und praktisch – jederzeit einsatzbereit. Bei der Gestaltung hat Marina ein sehr gutes Gespür bewiesen: Durch das viele Lärchenholz haben die Apartments die Wärme und Geborgenheit eines Familienhauses behalten.Auch die hohen Decken sind beeindruckend: Sie machen die Aussicht, die man aus jedem Apartment hat, erst richtig erlebbar. Der Blick über das Skigebiet Obertauern und die Pisten ist herrlich. Am liebsten mag ich es, wenn frischer Schnee gefallen ist und die Berge weiß glitzern. Wenn wir beim Frühstück sitzen und direkt auf die Berge schauen, kann ich an nichts anderes denken als ans Skifahren.
Haus Meilinger ist so sehr Familientradition, dass es für uns wirklich ein zweites Zuhause ist. Seit 40 Jahren sind wir fast jedes Jahr dort, etwa viermal im Jahr. Heute haben wir eigene Familien – und genug Platz, um gemeinsam in den Apartments Urlaub zu machen, im Sommer wie im Winter, und Haus Meilinger mit Familie, Freunden und Gästen aus aller Welt zu teilen.